Veoom

Buchhaltung & Abschluss

Die Buchhaltung entsteht aus den Belegen – nicht daneben.

Rechnung, Gutschrift, Einkauf, Spese und Zahlung erzeugen ihren Buchungssatz selbst. Sie filtern, stimmen ab und schliessen ab – erfassen müssen Sie nichts zweimal.

  • 11 von 12 Modulen stehen heute in der Suite
  • Soll = Haben erzwungen, jede Zeile auf den Rappen gerundet
  • camt.053 oder CSV der ZKB einlesen und Zahlungen zuordnen
  • Bilanz und Erfolgsrechnung je Geschäftsjahr – Beginn und Ende setzen Sie selbst
Tafel VIIIHauptbuch & Buchungen. Jede Zeile trägt ihren Beleg, ihre Konten und ihre Quelle; Zeitraum- und Kontenfilter führen zum Kontoblatt. Angelegt, geändert oder gelöscht wird im Journal nichts von Hand.

Alle Tafeln auf dieser Seite sind stilisierte Nachbildungen der Oberfläche mit fiktiven Beispieldaten (Musterbetrieb GmbH).

01Module

Zwölf Module – vom ersten Buchungssatz bis zum gesperrten Geschäftsjahr.

Zwei Gruppen, dieselben Konten: Betriebsfinanzen führt den laufenden Betrieb, Jahresabschluss den Stichtag. Im Menü der Suite haben sie zwei eigene Bereiche in der Leiste: Bank / CAMT unter «Bank», alles Übrige unter «Buchhaltung», wo neun Seiten hängen. Die Eröffnungsbilanz hat keinen eigenen Menüpunkt, sondern wohnt im Hauptbuch. Nur das Treiber-Budget gibt es heute allein im bisherigen Veoom-System. Alle Module sind im Preis enthalten.

Betriebsfinanzen 7 Module

  • Hauptbuch & Buchungen

    Das Journal: die Buchungen des gewählten Geschäftsjahres mit Soll- und Habenkonto und Belegbezug, nach Buchungsdatum geordnet, neueste zuerst, nach Datum, Text und Betrag umsortierbar. Gelöscht wird nichts – korrigiert wird mit einem Storno, der auf sein Original zeigt.

    Journal

  • Kontoblatt

    Ein Konto über ein Geschäftsjahr: Eröffnungssaldo, jede Bewegung mit Soll, Haben und dem Saldo, wie er nach ihr steht – und ein Schlusssaldo, der derselben Saldenliste entspricht, aus der Bilanz und Erfolgsrechnung rechnen. Vor jeder Ausgabe rechnet die Datenbank ihn auf einem zweiten Weg nach und bricht ab, statt ein falsches Blatt zu zeigen.

    Schlusssaldo geprüft

  • Kontenübersicht

    Der Kontenplan als Arbeitsfläche, gruppiert nach Aktiven, Passiven, Ertrag und Aufwand – dazu die Kontierung: vierzehn Zwecke, die festlegen, welches Konto jede automatische Buchung trifft.

    18 Konten, KMU-Vorgabe

  • Bank / CAMT

    Kontoauszüge einlesen – camt.053 oder die CSV der ZKB –, Zahlungen den offenen Posten zuordnen oder eine Zeile ohne Beleg direkt einem Konto; jede Zuordnung erzeugt ihren Buchungssatz.

    camt.053 · CSV

  • MWST-Abrechnung

    Umsatzsteuer und Vorsteuer je Satz, für das Quartal und die ganze Steuerperiode – das Kalenderjahr, auch wenn das Geschäftsjahr anders läuft. Gerechnet nach der Abrechnungsart der Steuerperiode: vereinbart, oder vereinnahmt mit Bewilligung der ESTV. Festgeschrieben wird nur ein Quartal, das vorbei ist.

    Art je Steuerperiode

  • Budget & Liquidität

    Ein Raum, zwei Fragen: der Jahresrahmen je Erfolgskonto gegen das gebuchte Ist – und darüber Bank, Debitoren offen, Kreditoren offen, MWST geschuldet, die weiteren Verpflichtungen und was daraus verfügbar bleibt.

    Rahmen / Ist · Verfügbar

  • Treiber-Budget

    Planung in Geschäftsgrössen statt in fortgeschriebenen Konten: Menge × Preis je Treiber. Die Kontensicht wird daraus abgeleitet. Heute im bisherigen Veoom-System, nicht in der Business Suite.

    Bisheriges System

Jahresabschluss 5 Module

  • Bilanz

    Aktiven und Passiven je Konto, in zwei Gruppen – je Geschäftsjahr, nicht auf einen frei wählbaren Stichtag. Konten ohne Saldo bleiben ausgeblendet; das Ergebnis der Periode steht als eigene Zeile in den Passiven.

    Differenz muss 0 sein

  • Erfolgsrechnung

    Ertrag und Aufwand je Konto mit Gewinn oder Verlust als Summe – je Geschäftsjahr, auf einer Seite mit der Bilanz und aus denselben Buchungen.

    je Geschäftsjahr

  • Abgrenzungen

    Transitorische Aktiven und Passiven als Buchungspaar im selben Zug: Stellung am letzten Tag des Geschäftsjahres, Auflösung am Tag danach – beide Geschäftsjahre müssen offen sein.

    Konto 1300 / 2300

  • Treuhänder-Export

    Prüffähiger Export für die Treuhand: Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss als CSV, ein Klick je Datei. Die Rolle «lesend» liest nur.

    nur lesend

  • Eröffnungsbilanz

    Geführter Dialog mit laufenden Summen; verbucht wird erst bei Differenz 0, als eine einzige ausgeglichene Buchung auf den ersten Tag des offenen Geschäftsjahres. Ein Gegenkonto braucht es nicht – die Zeilen gleichen sich gegenseitig aus. Kein eigener Raum: Der Dialog wohnt im Hauptbuch.

02Einblicke

Zahlen, die zusammenpassen – und eine Differenz, die es zeigt.

Drei Ausschnitte: die MWST-Abrechnung aus den gebuchten Belegen, der Bankabgleich aus dem Kontoauszug und der Abschluss des Geschäftsjahrs.

Tafel IXMWST-Abrechnung. Quartal und Steuerperiode als Satz-Tabellen — die Vorsteuer trägt ihr Minus in der Anzeige, der Fuss rechnet «zu zahlen (Umsatz − Vorsteuer)». Q1 ist festgeschrieben, Q2 ist bereit: «Q2 festschreiben» hält die Werte fest und sperrt die Periode. Die MWST rechnet je Steuerperiode, dem Kalenderjahr: sie wählt der Reiter «Steuerperiode» über den Karten, nicht der Geschäftsjahr-Reiter darüber, der für die übrigen Räume der Buchhaltung gilt.

MWST-Abrechnung

Die Abrechnung rechnet aus den gebuchten Belegen.

Gerechnet wird je Steuerperiode, und die ist das Kalenderjahr – auch wenn das Geschäftsjahr anders läuft; sie trägt die Abrechnungsart: nach vereinbartem Entgelt bestimmt das Belegdatum die Periode, nach vereinnahmtem – wenn die ESTV es bewilligt hat – der Zahlungseingang. Netto und Steuer stehen je Satz. Die Umsatzsteuer bildet die Abrechnung nicht selbst, sie ruft je Beleg dieselbe Funktion auf, aus der die Freigabe gebucht hat – nicht dieselbe Formel, derselbe Code; die Vorsteuer summiert verbuchte Einkaufsrechnungen und verbuchte Spesen, gerundet wie deren Buchungen. Abgestimmt mit den offenen Posten: die Konten 2200 und 1170 stehen gegen Abrechnungen und offene Rechnungen, der Unterschied muss null sein. Von Hand eingetragen wird nichts.

Perioden
zwei Karten – das Quartal und die Steuerperiode; ein eigener Reiter wählt das Kalenderjahr
Abrechnungsart
je Steuerperiode, eingetragen vom Inhaber – «vereinnahmt» nur mit Bewilligung der ESTV, nie zurück
Vorsteuer
zwei Quellen – Einkaufsrechnungen und Spesen; beide buchen auf 1170, beide zählen
Festschreiben
nur der Inhaber, nur das nächste vergangene Quartal, nur wenn das Geschäftsjahr des Quartalsendes offen ist
Umbuchung
2200 im Soll, 1170 im Haben, die Zahllast auf 2201 «Abrechnungskonto MWST» – nach vereinnahmtem Entgelt nur der vereinnahmte Teil
Testbestand
die Seite sagt selbst, ob ihr Mandant ein Test-Mandant ist – gemessen, nicht behauptet

Bank / CAMT

Vom Auszug zum offenen Posten.

Sie lesen den Auszug ein – camt.053 oder die CSV der ZKB; die Suite ordnet zu, was eine Referenz trägt, und legt den Rest zur Hand vor – einer Rechnung, einer Lieferantenrechnung, einem Kundenguthaben oder ohne Beleg direkt einem Konto. Jede Zuordnung erzeugt ihren Buchungssatz. Zurücknehmen storniert die Buchung, statt sie zu löschen – aber nicht in einem Quartal, das die MWST-Abrechnung festgeschrieben hat, und nicht in einem abgeschlossenen Jahr; dort nennt die Zeile den Weg.

Import
camt.053 oder CSV der ZKB, kein Zugriff auf Ihr E-Banking; den Auszug eines fremden Kontos weist der Import ab, bei der CSV nach Ihrer Bestätigung des Kontos und mit nachgerechneter Saldo-Kette
Zuordnung
automatisch per Referenz, offene Posten manuell, direkt aufs Konto ohne MWST
Währung
zugeordnet wird nur, was auf Franken lautet – der Abgleich rechnet nicht um, er meldet
Offen
der Restbetrag eines Belegs kommt aus einer einzigen Sicht
Liquidität
erwartete Zu- und Abflüsse aus offenen Posten und Verpflichtungen
Tafel VBank. Kontoauszug hochladen – camt.053 oder CSV der ZKB: Eingänge mit gültiger QR- oder SCOR-Referenz ordnen sich selbst zu und stehen unter «Erledigt», der Rest wartet mit Vorschlag, wo eine Regel den Text kennt. Jede Zuordnung erzeugt ihren Buchungssatz; im festgeschriebenen Quartal und im abgeschlossenen Geschäftsjahr ist sie eingefroren.
Tafel BU-8Bilanz & Erfolgsrechnung. Drei Spalten — Konto, Bezeichnung, Betrag — mit Gruppen- und Summenzeilen je Abschnitt. Die Differenz steht doppelt breit in der Zahlenleiste; null heisst: Aktiven und Passiven gehen auf. Der laufende Gewinn steht ohne Kontonummer als eigene Zeile in den Passiven und als Summe der Erfolgsrechnung.

Jahresabschluss

Der Abschluss ist endgültig – darum die Rückfrage.

Bilanz und Erfolgsrechnung stehen auf einer Seite und kommen aus denselben Buchungen; die Differenz steht als eigene Kennzahl, weil «sie ist null» die Aussage eines Abschlusses ist. Abschliessen darf nur der Inhaber, und nur in der Reihenfolge der Jahre – läge ein früheres noch offen, fände der Saldovortrag ein geschlossenes Ziel. Wiedereröffnen gibt es nicht; die Maske fragt vorher zurück. Hat das Jahr MWST-Läufe, schliesst es erst, wenn das letzte Quartal festgeschrieben ist, das in ihm endet.

Geschäftsjahr
Beginn und Ende setzt der Inhaber – das erste bis spätestens 31. Dezember des Folgejahres, etwa 01.08.2026–31.12.2027 als «2026/27»; lückenlos, ohne Überlappung
Bilanz
Aktiven und Passiven je Konto, in zwei Gruppen – der laufende Gewinn als eigene Zeile
Erfolgsrechnung
Ertrag und Aufwand je Konto, Gewinn oder Verlust als Summe
Abgrenzungen
Stellung und Auflösung entstehen zusammen – keine vorgemerkte Umkehr
Saldovortrag
beim Abschliessen ins Folgejahr, sofern es angelegt ist – gebucht an seinem ersten Tag
Kontoblatt
jede Bilanzzahl lässt sich zu ihren Buchungen aufmachen – der Schlusssaldo des Blattes ist derselbe, den die Saldenliste dieser Bilanz führt
Treuhand
Export mit Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss; Rolle «lesend»

03So ist es gebaut

Sechs Regeln, die im Belegfluss stecken – nicht in einer Checkliste.

Diese Regeln lassen sich nicht abschalten. Sie sind der Grund, weshalb manches nicht geht – und weshalb die Zahlen am Ende aufgehen.

Ins Journal führen nur geprüfte Wege

Buchungen und Buchungszeilen lassen sich nicht direkt anlegen, ändern oder löschen. Jeder Schreibvorgang läuft über einen geprüften Weg: manuelle Buchung, Storno, automatische Verbuchung aus Beleg, Zahlung, Einkauf, Spese oder Bankzeile, Jahresabschluss.

Nur so lassen sich Soll = Haben, Periodensperre und Unlöschbarkeit an einer Stelle garantieren statt an jeder Eingabemaske einzeln. Lesen, Auswerten und Exportieren bleiben davon unberührt.

Soll = Haben, ohne Ausnahme

Rechnung, Gutschrift, Einkaufsrechnung, Spese, Zahlung und die Bankzeile, die direkt aufs Konto geht, erzeugen den Buchungssatz automatisch. Eine unausgeglichene Buchung entsteht nicht – und eine mit Summe null auch nicht; jede Zeile wird auf den Rappen gerundet. Welches Konto eine Automatik trifft, sagt die Kontierung des Kontenplans.

Damit ist die doppelte Buchhaltung keine Disziplinfrage, sondern eine Eigenschaft des Systems.

Eine Zahlung zurücknehmen heisst stornieren

Eine Zahlung lässt sich entfernen, solange ihr Geschäftsjahr offen ist und ihr Quartal nicht mit der MWST-Abrechnung festgeschrieben – die dazugehörige Buchung wird dabei storniert, nicht gelöscht. Ist das Jahr abgeschlossen oder das Quartal festgeschrieben, bleibt die Zahlung stehen; ebenso, solange auf derselben Rechnung eine Abschreibung steht oder ein späterer Eingang schon abgerechnet ist – die Suite nennt dann den Grund.

Das Journal radiert nicht: Was einmal gebucht war, bleibt stehen, und die Rücknahme steht als eigene Gegenbuchung daneben – sonst liefen Buchungssatz und offener Posten spurlos auseinander.

Gesperrte Jahre bleiben gesperrt

Buchungen in abgeschlossenen Geschäftsjahren werden abgewiesen, und ein Datum ohne Geschäftsjahr ebenso – gebucht wird nur, wo ein offenes Jahr es trägt. Öffnen und Schliessen erfolgt über eine eigene Funktion, die nur der Inhaber auslöst.

Jahre schliessen in Reihenfolge, sonst fände der Saldovortrag ein geschlossenes Ziel. Ein Storno bucht auf das Datum seiner Ursprungsbuchung; liegt deren Jahr bereits geschlossen, wird es abgewiesen statt still verschoben. Zweimal stornieren geht nicht – das wäre eine neue Buchung.

Eine Forderungsabschreibung, ein Buchungssatz

Die Abschreibung erfasst den offenen Rest als Zahlungszeile mit Grund und bucht ihn ohne seinen Steueranteil auf den Debitorenverlust – Konto 3805 nach der Kontenplan-Vorgabe, das genaue Konto sagt die Kontierung; der Steueranteil geht von 2200 zurück (Art. 41 Abs. 1 MWSTG). Eine gemahnte Rechnung wird danach nicht mehr gemahnt.

Davon getrennt der kleine Rest: bis zu einem Franken lässt er sich als Rundungsdifferenz ausbuchen, alles darüber ist eine Zahlung, ein Guthaben oder eine Korrektur.

Die Treuhand liest, sie schreibt nicht

Für die Treuhand gibt es die Rolle «lesend»: Zugriff ohne Schreibweg – jede schreibende Funktion weist sie ab, die Datenbank, nicht die Maske. Für die Prüfung liefert der Treuhänder-Export Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss.

Ihre Treuhand sieht damit alles, was sie braucht, ohne dass jemand ausserhalb Ihres Hauses etwas verändern kann.

04Fragen

Was Sie vor dem ersten Abschluss wissen wollen.

Kann ich eine falsche Buchung löschen?

Nein. Buchungen sind unlöschbar; die Korrektur ist der Storno, der eine spiegelbildliche Gegenbuchung auf das Datum der Ursprungsbuchung erzeugt. Ist deren Geschäftsjahr abgeschlossen, wird das Storno abgewiesen statt still ins offene Jahr verschoben. Zweimal stornieren geht nicht. Bei Belegen gilt dasselbe Muster: eine freigegebene Rechnung wird nicht gelöscht, sondern per Gutschrift korrigiert.

Wie kommen meine Eröffnungssalden in die Suite?

Über einen geführten Dialog im Hauptbuch, mit laufenden Summen für Aktiven und Passiven: Verbucht wird erst, wenn die Differenz 0 beträgt – als eine einzige ausgeglichene Buchung auf den ersten Tag des offenen Geschäftsjahres. Ein Gegenkonto braucht es nicht; die Zeilen gleichen sich gegenseitig aus, sonst wäre die Differenz nicht 0. Vertippt? Solange das Jahr sonst leer ist, ersetzt der Inhaber die Eröffnung, statt sie doppelt zu buchen – sobald andere Buchungen darauf stehen, bleibt nur der gewöhnliche Weg über eine Korrekturbuchung.

Kehren Abgrenzungen automatisch um?

Nein – sie entstehen von Anfang an als Paar. «Abgrenzung stellen» bucht beide Sätze in einer Transaktion: die Stellung am letzten Tag des Geschäftsjahres, die Auflösung am Tag danach im Folgejahr, spiegelbildlich und im gleichen Betrag. Es gibt keine vorgemerkte Umkehr und keinen Lauf, der später bucht – darum müssen beide Geschäftsjahre offen sein, bevor gestellt wird. Rückstellungen und Wertberichtigungen sind keine transitorischen Posten und gehören nicht in dieses Modul.

Kann ich die MWST für das laufende Quartal abrechnen?

Sehen ja, festschreiben nein. Die Seite zeigt jederzeit zwei Karten – das laufende Quartal und das ganze Jahr. Festgeschrieben wird nur ein Quartal, das vorbei ist, und nur das nächste in der Reihe: Q1, Q2, Q3, Q4, Sprünge werden abgewiesen. Festschreiben darf der Inhaber, solange das Geschäftsjahr offen ist – danach ist die Periode gesperrt und Nachzügler gehören ins Folgequartal.

Was sieht meine Treuhand – und was nicht?

Die Rolle «lesend» liest den Mandanten, ohne etwas ändern zu können – jede schreibende Funktion weist sie ab. Für die Prüfung gibt es den Treuhänder-Export mit Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss als CSV; das Archiv trägt zu jeder Urkunde eine SHA-256-Prüfsumme. Nicht dabei ist das Prüfprotokoll des bisherigen Systems – eine leere Protokolldatei wäre schlechter als keine.

Ist der Kontenplan fest vorgegeben?

Nein. Die Kontenplan-Vorgabe legt 18 Konten nach Schweizer KMU-Kontenrahmen an – der Inhaber löst sie beim ersten Geschäftsjahr aus, und sie schreibt nur in einen leeren Plan. Danach wächst der Plan auf der Seite «Konten & Kontierung»: anlegen, umbenennen, stilllegen. Welches Konto eine Automatik trifft, steht nicht im Programmtext, sondern in der Kontierung – vierzehn Zwecke, je einer auf genau ein Konto. Vier davon sind für die Hand gesperrt: auf die Konten der Zwecke «geschuldete MWST» und «Vorsteuer» bucht keine Handbuchung – sie werden nicht geführt, sondern aus den Belegen gerechnet –, und auf «Debitoren» und «Kreditoren» ebenso wenig: Forderung und Verbindlichkeit stehen einzeln auf ihren Rechnungen und gehen mit deren Zahlung.

Wir richten Ihren Mandanten ein – Firma, Nummernkreise, Kontenplan – und führen Sie persönlich durch die Suite.