KI-Assistent
Ein Assistent, der Ihre Suite bis in den Quelltext kennt — und nie etwas an ihr ändert.
Der Helpdesk erklärt: den Grund einer Sperre, den Weg, der stattdessen vorgesehen ist, und die Stelle, an der beides steht. Er speichert nichts und löst nichts aus.
- Zwei Schichten: versionierte Wissensbasis und eingebetteter Quelltext
- Ändert nie etwas: der Helpdesk speichert nichts und löst nichts aus
- Nur für den Eigentümer: der Treuhänder-Lesezugang kommt nicht hinein
01Helpdesk-Assistent
Warum geht das nicht? Sie erfahren den Grund — und den Weg, der stattdessen vorgesehen ist.
Der Helpdesk beantwortet Fragen zu Belegfluss, Regeln, Automatiken und dem jeweils vorgesehenen Weg. Er antwortet auf Deutsch in der Sie-Form. Er ändert nichts.
Er zeigt die Regel, den Weg und die Stelle, an der beides steht.
Eine versendete Rechnung bleibt unlöschbar. Der Helpdesk sagt nicht «geht nicht», sondern nennt beides: weshalb die Sperre besteht und welche Aktion an ihre Stelle tritt — die Korrektur oder die Gutschrift, bei Uneinbringlichkeit die Abschreibung.
- Grund
- Belegnummer vergeben, Buchungssatz im Journal, Belegversion mit Prüfsumme im Archiv (GeBüV, OR 958f).
- Weg
- Die Aktion, die stattdessen vorgesehen ist — mit dem Modul, in dem sie liegt.
- Belegstelle
- Datei und Funktion aus dem Quelltext, dazu das Kapitel der Wissensbasis.
- Ehrlichkeit
- Gibt die Wissensbasis nichts her, lautet die Antwort «Das weiss ich nicht».
Grund: RE-2026-017 wurde am 04.07.2026 versendet. Ab dem Status «versendet» ist eine Rechnung unlöschbar – die Belegnummer ist vergeben, der Buchungssatz steht im Journal und die Belegversion liegt mit Prüfsumme im Archiv (GeBüV, OR 958f).
Vorgesehener Weg: Erstellen Sie eine Gutschrift mit Bezug auf RE-2026-017 (Verkauf → Gutschriften → «Neue Gutschrift zu Rechnung»). Die Gutschrift storniert den Betrag und bucht in das offene Geschäftsjahr. Ist der Betrag uneinbringlich, ist die Abschreibung der vorgesehene Weg.
src/lib/status-matrix.ts · STATUS_MATRIX — kein Rückweg auf «Entwurf»src/content/suite-wissen/02-belegfluss.md · Abschnitt «Korrekturwege statt Löschen»Diese vier Fragen bietet die Suite selbst als Einstieg an:
- Warum kann ich diese Rechnung nicht löschen?
- Wie rechne ich die MWST für ein Quartal ab?
- Wie erfasse ich Stunden und fakturiere sie?
- Wie funktioniert der Testbetrieb-Reset?
02Die zwei Schichten
Das «Warum» steht geschrieben. Das «Wie genau» steht im Quelltext.
Die Wissensbasis ist Teil der Suite, nicht ein Handbuch daneben: Sie liegt versioniert im Repository und wird nachgeführt, sobald eine Änderung Module, Abläufe oder Entscheide berührt.
Überblick
Was die Suite ist, welche Module es gibt und wie sie zusammenhängen.
35 Module
Belegfluss
Offerte, Auftrag, Rechnung, Gutschrift: welcher Übergang erlaubt ist, welcher nur einmal, welcher nie.
Storno statt Löschen
Buchhaltung
Konten, Buchungssätze, Perioden und die Abstimmung zwischen Beleg und Journal.
Kontenplan KMU
Datenmodell
Tabellen, Beziehungen und die Invarianten, die der Bestand jederzeit einhalten muss.
Invarianten
Automatiken
Nummernvergabe erst bei Freigabe, Verbuchungs-Trigger, wiederkehrende Fakturierung, Wächterläufe – und weshalb die Suite keinen Mahnlauf hat, sondern je Rechnung mahnt.
Trigger & Wächter
Entscheide & Warum
Weshalb die Suite so funktioniert: bei «geht nicht»-Fragen die Begründung und der vorgesehene Weg.
Grund und Weg
Rechtsgrundlagen
Steuer- und Buchführungsfragen mit Artikelnummern statt Behauptungen.
MWSTG · OR · GeBüV
Produktivstart
Was erledigt sein muss, bevor der erste echte Beleg das Haus verlässt — Schritt für Schritt.
vor der ersten Rechnung
Zweite Schicht
Der Quelltext-Korpus
Für das «Wie genau» reicht Dokumentation nicht. Der Anwendungsquelltext der Suite – nicht der des bisherigen Systems – wird zur Bauzeit als Text eingebettet und zu jeder Frage serverseitig durchsucht. Deshalb nennt der Helpdesk echte Dateipfade und Funktionsnamen — und deshalb bleibt sein Wissen genau so aktuell wie der letzte Publish.
Damit lohnt sich die Frage «Wo genau steht das?». Die Antwort nennt die Datei, in der die Regel tatsächlich sitzt, und das Kapitel, das ihre Begründung führt.
- GrundlageAnwendungsquelltext der Suite, zur Bauzeit eingebettet
- Sucheserverseitig, die besten Treffer je Frage
- Antwortechte Dateipfade und Funktionen
- Standletzter Publish
- Geheimnissevor dem Einbetten unkenntlich gemacht
- Ablageverlässt den Server nie
- Zugangnur der Eigentümer des Mandanten
03Grenzen
Was der Assistent nicht tut.
Ein Assistent, der alles darf, ist kein Werkzeug, sondern ein Risiko. Diese fünf Grenzen sind keine Einstellung, die man umlegen könnte — sie stecken im Aufbau.
Beide Antworten unten sind Grenzfälle: Er führt den Auftrag nicht aus, nennt aber den Weg, der zum Ziel führt.
Das kann ich nicht. Ich ändere in der Suite nichts, speichere nichts und löse nichts aus.
Vorgesehener Weg: Einen Mahnlauf nach Fristen hat nur das bisherige System. In der Suite wird je Rechnung gemahnt: Unter Verkauf → Mahnungen steht jede überfällige Rechnung, und «Mahnen» erfasst die nächste Stufe, ohne etwas zu senden. Den Mahnbrief öffnen und senden Sie in der Belegakte.
Das weiss ich nicht. Ich lese die Wissensbasis und den Quelltext der Suite — nicht Ihre Buchungen.
Vorgesehener Weg: Auswertungen, Geschäftsjahr 2026 – «Umsatz und Zahlungseingang je Monat» zeigt den Juli. Die Kennzahl mit ihrer Datengrundlage steht im bisherigen System unter KPI.
Er ändert nichts
Der Helpdesk speichert keine Daten, löst keinen Lauf aus und verschickt nichts. Er hat keinen Schreibweg in die Suite.
Er liest Ihre Buchungen nicht
Seine Grundlage sind die Wissensbasis der Suite und der eingebettete Quelltext — nicht Ihr Datenbestand.
Zahlen holen Sie in Übersicht → Auswertungen; die Kennzahl mit ihrer Datengrundlage steht unter Übersicht → KPI.
Er rät nicht
Deckt die Wissensbasis eine Frage nicht ab, lautet die Antwort «Das weiss ich nicht». Themen ausserhalb der Suite lehnt er ab.
Für die «Wie genau»-Ebene nennt er echte Dateipfade und Funktionen; erfundene Namen sind ihm untersagt.
Der Quelltext bleibt auf dem Server
Der Korpus wird zur Bauzeit eingebettet und ausschliesslich serverseitig durchsucht. Er verlässt den Server nicht.
Schlüsselartige Zeichenketten werden unkenntlich gemacht, bevor der Korpus überhaupt entsteht.
Kein Zugriff für die Treuhand
Der Helpdesk ist dem Eigentümer des Mandanten vorbehalten. Der Treuhänder-Lesezugang liest nur und kommt nicht hinein – er ist eine Lesefreigabe je E-Mail, keine eigene Rolle.
Für die Prüfung gibt es stattdessen den Treuhänder-Export: Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss, prüffähig.
04Fragen
Was Interessenten zuerst wissen wollen.
Fünf Antworten zum KI-Assistenten — knapp, und nur so weit, wie sie belegt sind.
Was genau steht in der Wissensbasis?
Versionierte Kapitel im Repository der Suite: Überblick, Belegfluss, Buchhaltung, Datenmodell, Automatiken, Entscheide & Warum, Rechtsgrundlagen mit Artikelnummern und Produktivstart. Sie liefert das «Warum» — etwa, weshalb eine versendete Rechnung unlöschbar ist und was an ihre Stelle tritt.
Woher kennt der Assistent den Quelltext?
Der Anwendungsquelltext der Suite wird zur Bauzeit als Text eingebettet und zu jeder Frage serverseitig durchsucht; die besten Treffer gehen in die Antwort ein. Der Stand entspricht dem letzten Publish — eine Änderung von heute Morgen kennt er erst nach dem nächsten.
Kann der Helpdesk etwas kaputt machen?
Nein. Er speichert nichts, löst nichts aus und verschickt nichts; ein Schreibweg in die Suite existiert für ihn nicht. Der Verlauf besteht nur für die laufende Sitzung.
Wer darf die KI-Seiten benutzen?
Der Eigentümer des Mandanten. Der Treuhänder-Lesezugang liest nur und hat keinen Zugriff auf den Helpdesk. Rollen verwalten Sie unter Verwaltung → Benutzer & Rollen; beide Systeme kennen dort dieselben drei: Inhaber, Mitarbeitend, Lesend.
Ist der Assistent im Preis enthalten?
Ja. CHF 29.95 pro Monat für 1 bis 5 Benutzer, alle Module — der Helpdesk inbegriffen, keine Modulpreise. Mehr Benutzer auf Anfrage — der Leistungsumfang steht auf der Seite Preise.