Buchhaltung & Abschluss
Eröffnungsbilanz
Geführter Dialog für die Anfangsbestände – verbucht erst bei Differenz 0. Sie erfassen je Zeile ein Bilanzkonto und einen positiven Betrag; die Suite bucht daraus eine einzige ausgeglichene Buchung auf den ersten Tag des offenen Geschäftsjahres.
- Eine Buchung «Eröffnungsbilanz <Jahr>» – Aktiven im Soll, Passiven im Haben
- Verbuchen erst bei Differenz 0.00 – vorher bleibt der Knopf gesperrt
- Nur im offenen Geschäftsjahr, berichtigt wird durch Ersetzen
Wer mit bestehenden Zahlen umsteigt, setzt hier die Anfangsbestände — Bank, Forderungen, Eigenkapital. Ohne sie beginnt die Bilanz bei null. Ein Betrieb, der wirklich neu anfängt, braucht keine.
Nur Bilanzkonten, nur positive Beträge — die Seite folgt aus der Kontoart (Aktiven im Soll, Passiven im Haben). Gebucht wird auf den ersten Tag des Jahres, erst bei Differenz 0.00.
01Was es tut
Der erste Saldo entsteht geführt, nicht frei gebucht.
Die Eröffnungsbilanz hat keinen eigenen Raum: Sie ist ein Dialog im Hauptbuch. Trägt das offene Jahr keine Eröffnung, steht über dem Journal der Hinweis «Das Jahr <Jahr> trägt keine Eröffnungsbilanz» – sein Knopf «Eröffnungsbilanz erfassen» öffnet den Dialog.
Der Dialog ist eine Liste von Zeilen, je Zeile eine Kontoauswahl und ein Betragsfeld. Angeboten werden nur Bilanzkonten, mit Nummer, Bezeichnung und Art; erfasst wird immer positiv, die Seite folgt aus der Kontoart. «+ Zeile» hängt eine weitere an. In der Fusszeile läuft die Rechnung mit: «Aktiven … · Passiven … · Differenz …» – die Differenz rot, solange sie nicht 0.00 ist. Erst dann wird «Verbuchen» frei; ebenso bleibt er gesperrt, wenn keine gültige Zeile steht oder in einem Betragsfeld etwas steht, das kein Betrag ist. Einen Entwurfsspeicher gibt es bewusst nicht.
Beim Verbuchen entsteht eine einzige Buchung «Eröffnungsbilanz <Jahr>» auf den ersten Tag des Geschäftsjahres: Aktivkonten im Soll, Passivkonten im Haben. Ein Gegenkonto braucht es nicht – die Zeilen gleichen sich gegenseitig aus, sonst wäre die Differenz nicht 0. Besteht bereits eine gültige Eröffnung, weist die Datenbank eine zweite ab; berichtigt wird über «Ersetzen» an der Eröffnungszeile im Journal – eine Zeilenaktion, die nur der Inhaber sieht.
Angeboten werden aktive Bilanzkonten des Kontenplans – Aufwand und Ertrag nicht, stillgelegte Konten ebenfalls nicht.
- KontoAuswahl «— Bilanzkonto —», je Eintrag Nummer, Bezeichnung, Art
- Betragpositiv; kein gültiger Betrag sperrt den Knopf
- + Zeilehängt eine weitere Erfassungszeile an
- Aktiven · Passiven · Differenzläuft in der Fusszeile mit, Differenz rot solange ungleich 0.00
- Verbucheneine Buchung «Eröffnungsbilanz <Jahr>» auf den ersten Tag des Geschäftsjahres – etwa «2026/27» am 01.08.2026; ändert der Inhaber den Beginn, wandert sie mit: Storno am alten, Neubuchung am neuen Beginn
- Ersetzen und verbuchenan der Eröffnungszeile im Journal, nur solange das Jahr sonst leer ist
02Datenweg
Wo die Eröffnungsbilanz in der Kette steht.
Am Anfang des ersten Geschäftsjahres in Veoom – nach dem Kontenplan, vor der ersten laufenden Buchung.
- Kontenübersicht
- Eröffnungsbilanz
- Hauptbuch & Buchungen
- Bilanz
- Treuhänder-Export
Im ersten Jahr erfassen Sie die Salden von Hand. Danach trägt die Suite von selbst vor: Beim Abschluss eines Jahres – und ebenso, wenn Sie das Folgejahr nach einem Abschluss eröffnen – entsteht am ersten Tag des neuen Jahres die Buchung «Eröffnung <Jahr> — Saldovortrag aus <Vorjahr>». Sie entsteht auf beiden Wegen, aber nur einmal.
03Zusammenhang
Was hereinkommt, was entsteht, was von selbst greift.
Kommt von
- KontenübersichtDie aktiven Bilanzkonten des Kontenplans füllen die Auswahl – mit Nummer, Bezeichnung und Art. Aufwand- und Ertragskonten sind ausgeschlossen, stillgelegte ebenso.
- Hauptbuch & BuchungenDas Geschäftsjahr wird über der Buchhaltung gewählt und dort auch eröffnet und abgeschlossen. Nur ein offenes Jahr nimmt eine Eröffnungsbilanz an.
- BilanzDie Bestände des Vorjahres liefern die Werte: Beim Abschluss übernimmt die Suite sie selbst als Eröffnungsbuchung des Folgejahres, Gewinn und Verlust ins Eigenkapital.
Geht nach
- Hauptbuch & BuchungenDie Buchung «Eröffnungsbilanz <Jahr>» steht im Journal – jedes Konto mit seinem Anfangssaldo. An ihrer Zeile bietet die Suite dem Inhaber «Ersetzen» an, «Stornieren» nicht.
- BilanzBilanz und Erfolgsrechnung rechnen aus denselben Buchungen wie das Journal – die Eröffnung ist die erste davon und setzt die Anfangsbestände.
- ErfolgsrechnungBleibt unberührt: Eine Eröffnung trägt nur Bilanzkonten – ein Aufwand- oder Ertragskonto wird abgewiesen. Aufwand und Ertrag beginnen bei null.
- Treuhänder-ExportAls Teil des Journals geht die Eröffnungsbuchung mit ihren Konten in den prüffähigen Export.
Greift automatisch
- Soll = Haben, geprüft in der DatenbankDie Sperre der Maske ist nur die schnelle Auskunft. Weichen die Summen ab, weist die Datenbank ab: «Die Eröffnungsbilanz geht nicht auf — Aktiven … gegen Passiven …. Verbucht wird erst bei Differenz 0.00.»
- PeriodensperreEin abgeschlossenes Geschäftsjahr weist die Buchung ab; der Dialog sagt es vorher. Und der Abschluss ist endgültig – Wiedereröffnen gibt es nicht.
- Genau eine gültige Eröffnung je JahrBesteht bereits eine nicht stornierte Eröffnungsbuchung, wird eine zweite abgewiesen: «ersetzen statt doppelt buchen». Zwei gleichzeitige Versuche serialisiert eine Sperre auf dem Geschäftsjahr.
- Jahresabschluss trägt vorDer Abschluss bucht die Bestände als Eröffnung des Folgejahres, den Gewinn oder Verlust auf das Eigenkapital – sofern das Folgejahr schon angelegt ist. Sonst holt es das Anlegen nach.
04So ist es gebaut
Vier Regeln, die hier gelten.
Jede nennt den vorgesehenen Weg, statt still etwas anderes zu tun.
Verbucht wird erst bei Differenz 0
Der Knopf bleibt gesperrt, solange Aktiven und Passiven nicht gleich sind; die Datenbank prüft dasselbe noch einmal. Einen Entwurfsspeicher gibt es bewusst nicht – vor Differenz 0 gibt es nichts, das zu halten wäre.
Sonst wäre die erste Buchung des Jahres eine mit Soll ungleich Haben – die Bilanz ginge von Anfang an nicht auf.
Nur Bilanzkonten, nur im offenen Jahr, nur der Inhaber
Aufwand- und Ertragskonten werden abgewiesen; ein abgeschlossenes Geschäftsjahr nimmt keine Eröffnung an, und wiedereröffnen lässt es sich nicht. Buchen darf allein der Inhaber des Mandanten.
Anfangssalden gehören auf Bestandskonten. Eine Eröffnungsbilanz setzt den Anfangsbestand des ganzen Betriebs – das ist kein Handgriff der Tageserfassung.
Berichtigt wird durch Ersetzen, solange das Jahr sonst leer ist
Von Hand stornieren lässt sich eine Eröffnung nicht. Stattdessen ersetzt «Ersetzen und verbuchen» sie in einem Zug – Storno und Neubuchung in einer Transaktion –, aber nur, solange keine andere Buchung im Jahr steht. Danach ist sie fest, und berichtigt wird mit einer Handbuchung – auf Debitoren, Kreditoren und die beiden Steuerkonten nimmt die Hand allerdings keine an.
Korrigierbar beim Einrichten, unveränderlich im Betrieb: Sobald auf den Anfangsbeständen gebucht wurde, verschöbe ein neuer Anfang jede Folgebuchung stillschweigend.
Was aus dem Vorjahr folgt, bleibt
Ist das Vorjahr abgeschlossen, stammt die Eröffnung aus dessen Saldovortrag – dann weist die Suite das Ersetzen ab: «Schlussbilanz und Eröffnungsbilanz sind dieselbe Zahl.»
Die Kette der Bilanzidentität reisst nicht von Hand. Von Hand erfasst wird nur das erste Jahr; jedes weitere trägt die Suite selbst vor.
05Fragen
Was vor dem ersten Geschäftsjahr gefragt wird.
Muss ich die Eröffnungsbilanz jedes Jahr von Hand erfassen?
Nein. Von Hand erfassen Sie sie nur für das erste Geschäftsjahr in Veoom. Danach trägt der Jahresabschluss die Bestände als Eröffnungsbuchung ins Folgejahr vor.
Wer darf die Eröffnungsbilanz verbuchen?
Nur der Inhaber des Mandanten. Die Rollen «mitarbeitend» und «lesend» werden abgewiesen – auch beim Ersetzen.
Wo finde ich den Dialog?
Im Hauptbuch. Trägt das offene Jahr keine Eröffnung, steht über dem Journal ein Hinweis mit dem Knopf «Eröffnungsbilanz erfassen». Besteht schon eine, führt «Ersetzen» an ihrer Zeile im Journal in denselben Dialog.
06Weiter