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Buchhaltung & Abschluss

Treuhänder-Export

Die Zahlen als Datei für die Treuhand: Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss als CSV – je Mandant und Geschäftsjahr, ein Klick je Datei. Es wird nichts umgerechnet: die Dateien tragen, was die Datenbank gebucht hat.

  • Vier Dateien – Journal, Saldenliste, Kontenplan, Abschluss
  • Semikolon-CSV mit BOM – wie Excel in der Schweiz es liest
  • Nur gelesen – der Export verändert keine Buchung
Tafel ITreuhänder-Export. Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss als CSV mit Semikolon — nichts wird umgerechnet, die Dateien tragen, was die Datenbank gebucht hat. Statt eines Prüfprotokolls belegt das Archiv die freigegebene Rechnung als Urkunde mit SHA-256-Prüfsumme, abgelegt nach der Freigabe.

01Was es tut

Vier Dateien, ein Klick je Datei – nichts umgerechnet.

Im Menü der Suite steht der Export unter «Buchhaltung», als eine von neun Seiten dort, und ebenso in der Raumleiste über den Finanzräumen, kurz «Export». Er rechnet nichts, er gibt aus. Jede Karte der Seite ist eine Datei: «Als CSV» lädt sie sofort. Mandant, Geschäftsjahr und Erstelldatum stehen als Kopfzeilen in jeder Datei – wer sie später in der Ablage findet, weiss, was er hat; aus einem Test-Mandanten trägt jede Datei «(TEST)» im Kopf und im Dateinamen.

Das Journal trägt eine Zeile je Buchungszeile: Datum, Buchung, Text, Art, Konto, Bezeichnung, Soll und Haben – dazu, ob eine Buchung storniert ist und welche sie storniert. Ein Treuhänder braucht die Gegenkonten, nicht nur den Buchungstext: eine Buchung ohne ihre Zeilen wäre keine Buchung, sondern eine Notiz. Beträge stehen in Franken, weil so gebucht wurde: Umgerechnet hat der Beleg mit seinem Kurs, nicht der Export – ein Beleg in Fremdwährung erscheint hier mit der gebuchten Zahl.

  • Journaljede Buchung mit ihren Soll- und Habenzeilen samt Gegenkonto · Stornierte gekennzeichnet
  • SaldenlisteSoll, Haben und Saldo je Konto · letzte Zeile ist die Probe: Soll gleich Haben
  • KontenplanNummer, Bezeichnung, Art · stillgelegte Konten stehen drin und sind bezeichnet
  • AbschlussBilanz und Erfolgsrechnung mit Summen · inklusive der Differenz, die null sein muss
  • KopfzeilenMandant, Geschäftsjahr und Erstelldatum in jeder Datei
  • DateinameFirma, Gegenstand, Jahr – etwa Muster-AG-Journal-2026.csv

Das Prüfprotokoll des bisherigen Systems ist bewusst nicht dabei: es hängt an Tabellen, die es im Kern nicht gibt, und eine leere Protokolldatei wäre schlechter als keine – die Seite sagt das auch dem Kunden, in einer eigenen Karte. Die Nachweiskette liegt im Archiv: dort trägt jede freigegebene Belegversion ihre SHA-256-Prüfsumme.

02Datenweg

Am Ende der Kette – nach dem Journal, vor der Treuhand.

Der Export liest, was Belege und Zahlungen ins Hauptbuch geschrieben haben – er speichert nichts und verändert nichts.

03Zusammenhang

Woher die Zeilen kommen, wohin die Datei geht.

Jeder Eintrag ist eine gebaute Verbindung; was ein eigenes Modul ist, führt auf seine Seite.

Kommt von

  • Hauptbuch & BuchungenDas Journal selbst: jede Buchung mit Datum, Text, Art und ihren Soll- und Habenzeilen – nur gelesen.
  • KontenübersichtKontonummer und Kontoname je Journalzeile; der Kontenplan selbst ist die dritte Datei.
  • KontoblattWas die Treuhand am Bildschirm aufmacht – ein Konto über ein Jahr, mit Eröffnung, laufendem Saldo und geprüftem Schluss –, steckt in der Journaldatei: sie führt jede Buchungszeile mit ihrem Konto. Wer nach einem Konto filtert, hält dieselben Zeilen in der Hand. Eine eigene Kontoblatt-Datei gibt es nicht – es bleiben vier.
  • BilanzDie Abschlusszeilen und Summen der vierten Datei – dieselben Zahlen, wie die Datenbank sie für die Seite Bilanz & Erfolgsrechnung rechnet.
  • EröffnungsbilanzDas gewählte Geschäftsjahr bestimmt Saldenliste und Abschluss; ohne gewähltes Jahr steht «(keines gewählt)» im Dateikopf.

Geht nach

  • CSV-DateiVier Dateien mit Semikolon, BOM und CRLF-Zeilenenden – Beträge mit Punkt und zwei Nachkommastellen, ohne Tausendertrennung.
  • Benutzer & RollenDie Rolle «lesend» gibt der Treuhand Zugriff ohne Schreibweg – der Export selbst schreibt ohnehin nichts.
  • ArchivDie Nachweiskette der Belege: je freigegebenem Beleg liegt die PDF-Version mit eigener SHA-256-Prüfsumme im Archiv (GeBüV, OR 958f).

Greift automatisch

  • Stornierte bleiben drinDas Journal radiert nicht: stornierte Buchungen stehen in der Datei und sind als storniert gekennzeichnet, samt Verweis auf das Original.
  • Eine Lücke wird sichtbar, nicht verschwiegenEine Buchung ohne Buchungszeilen verschwindet nicht aus der Datei – sie erscheint mit dem Vermerk «(keine Buchungszeilen)». Eine solche Zeile ist ein Befund, kein Schönheitsfehler.
  • Zurückgelesen im BeweisJede Datei wird im automatischen Beweis mit demselben Leser zurückgelesen, den die Suite für fremde Dateien benutzt. Was sich nicht zurücklesen lässt, ist kein Export.
  • Erst beim Klick geladenBuchungszeilen und Saldenliste stehen nicht im Ladeweg der Suite, der nach jedem Schreibvorgang läuft – sie werden geholt, wenn Sie die Datei ziehen.

04So ist es gebaut

Vier Regeln, die dieses Modul durchsetzt.

Ein Export, den die Treuhand nicht prüfen kann, ist keiner.

Das Journal radiert nicht

Stornierte Buchungen bleiben in der Datei und sind gekennzeichnet. Ein Export, der stillschweigend weglässt, wäre eine andere Buchhaltung als die gebuchte.

Eine Buchung ohne Zeilen erscheint mit Vermerk – als Befund, nicht als Lücke.

Die Probe steht in der Datei

Die Saldenliste schliesst mit der Summenzeile über Soll und Haben – beide müssen gleich sein. Der Abschluss trägt seine Summen samt der Differenz, die null sein muss.

Wer der Suite nicht glauben will, rechnet aus der Datei selbst nach – dafür ist sie da.

Der Export liest, er schreibt nicht

Es wird nichts gespeichert und keine Buchung verändert – ausgegeben wird, was ohnehin in der Datenbank steht. Für die Treuhand gibt es die Rolle «lesend»: Zugriff ohne Schreibweg.

Über diesen Weg kann niemand etwas verändern – es gibt ihn nicht.

Kein Protokoll, das es nicht gibt

Das Altsystem führte hier ein Prüfprotokoll und eine Export-Historie. Beides hängt an Tabellen, die es im Kern nicht gibt – darum steht hier auch keine Datei dafür.

Eine leere Protokolldatei wäre schlechter als keine. Die Nachweiskette liegt im Archiv, mit SHA-256 je Belegversion.

05Fragen

Was vor der ersten Übergabe auftaucht.

In welchem Format kommen die Dateien?

CSV mit Semikolon als Trennzeichen, wie Excel in der Schweiz es liest, und mit BOM voran – sonst würde aus «Zürich» beim Öffnen «Zürich». Beträge stehen mit Punkt und zwei Nachkommastellen, ohne Tausendertrennung.

Kann ich dieselbe Datei ein zweites Mal ziehen?

Ja, beliebig oft. Der Export liest nur – jede Datei entsteht neu aus dem aktuellen Bestand. Wurde seither nichts gebucht, ist es dieselbe Auskunft; wurde gebucht, trägt die Datei den neuen Stand und ihr Erstelldatum im Kopf.

Journal, Saldenliste, Kontenplan und Abschluss für Ihre Treuhand – ein Klick je Datei.