Verwaltung & Automatiken
Einstellungen
Firma, Nummernkreise, Kontenzuordnung, Geschäftsjahre und Zugänge – zwölf Bereiche an einem Ort. Was Sie hier setzen, entscheidet später über Belegnummer, Fälligkeit, Buchungskonto und Mahnstufe.
- Zwölf Bereiche im Einstellungsmenü der Suite
- «Kein Zugriff» ohne Administratorrolle
- Zahlungsfrist aus Kunde, sonst Mandant, sonst 30 Tage
| Verwendung | Konto |
|---|---|
| Bank | 1020 Bank |
| Debitoren | 1100 Forderungen L+L |
| Kreditoren | 2000 Verbindlichkeiten L+L |
| Umsatzsteuer | 2200 Geschuldete MWST |
| Vorsteuer | 1170 Vorsteuer |
| Ertrag Standard | 3000 Dienstleistungsertrag |
| Eigenkapital | 2979 Jahresgewinn |
| Stufe | Nach Fälligkeit | Gebühr |
|---|---|---|
| 1. Mahnung | 10 Tage | CHF 0.00 |
| 2. Mahnung | 20 Tage | CHF 20.00 |
| 3. Mahnung | 30 Tage | CHF 40.00 |
| Typ | Konto |
|---|---|
| Lieferant | 6570 |
| Kategorie | 6570 |
| Kategorie | 6500 |
| Standard | 6500 |
01Was es tut
Ein Ort für die Werte, die überall weiterwirken.
Keine Sammlung von Schaltern, sondern die Herkunft der Vorgaben: Jeder Wert hier hat weiter unten in der Kette eine sichtbare Folge.
- Firma & BrandingFirmenname, MWST-Nummer (UID), Adresse, Logo, IBAN und QR-IBAN mit Prüfziffernkontrolle
- Dokumente & NummernPräfix je Belegart, laufender Zähler je Typ und Jahr, Standardtexte, Zahlungsfrist, Währung
- Buchhaltung & MWSTSteuerpflicht, Bemessung vereinbart oder vereinnahmt, Standardsatz 8.1 %, Geschäftsjahr-Startmonat, Mahnstufen
- KontenzuordnungBank, Debitoren, Kreditoren, Umsatz- und Vorsteuer, Ertrag – dazu Regeln nach Lieferant, Kategorie oder MWST-Code
- Benachrichtigungen & E-MailAbsender, Antwort-an, BCC, Signatur und Vorlagen für Rechnung, Mahnung, Offerte
- GeschäftsjahreJahre anlegen, über eine Prüfliste abschliessen, protokolliert wieder öffnen
- Daten & Exportgekennzeichnete Testdaten zählen und löschen, CSV-Export je Tabelle
Eigene Seiten haben der Belegkonfigurator, der Kontenplan und Benutzer & Rollen.
Die Speicherleiste am Fuss sagt immer, woran sie ist – «Keine Änderungen», «Ungespeicherte Änderungen», nach dem Speichern «Alle Änderungen gespeichert». Verwerfen stellt den letzten gespeicherten Stand her.
02Datenweg
Am Anfang der Kette, nicht daneben.
Beleg, Buchung und Abrechnung holen ihre Werte dort, wo Sie sie gesetzt haben.
03Zusammenhang
Was hier steht, taucht dort wieder auf.
Jeder Eintrag ist eine gebaute Verbindung, keine Absicht.
Kommt von
- MandantenDie Instanzart steht am Mandanten. Ob Datensätze als Testdaten gekennzeichnet werden, entscheidet sich dort – nicht hier.
- Benutzer & RollenNur die Administratorrolle öffnet die Bereiche; der Treuhänder liest.
- KontenübersichtDie Kontenzuordnung führt nur Konten aus dem Kontenplan; ein deaktiviertes ist nicht mehr wählbar.
- KundenDie Zahlungsfrist am Kunden geht der Frist des Mandanten vor. Fehlen beide, gelten 30 Tage.
- KreditorenDer Lieferant ist der Schlüssel einer Kontierungsregel: Lieferant schlägt Kategorie, Kategorie schlägt den Standard-Aufwand.
Geht nach
- RechnungenPräfix und Zähler ergeben die Belegnummer, die Zahlungsfrist die Fälligkeit, die Standardtexte den Fuss der Ausgabe.
- BelegkonfiguratorZahlungsbedingungen, Kopf- und Fusstext je Belegart stammen von hier; bleibt das Feld leer, gilt der allgemeine Text.
- Hauptbuch & BuchungenSie bestimmt, auf welche Konten die automatischen Buchungen laufen. Fehlt eine Zuordnung, bricht die Verbuchung ab und nennt den fehlenden Schlüssel.
- MWST-AbrechnungDie Bemessung entscheidet über das Quartal: vereinnahmt zählt den Zahlungseingang, vereinbart das Rechnungsdatum.
- SpesenJede Spesenkategorie zeigt auf ein Aufwandkonto; eine Regel je Lieferant geht vor.
- EröffnungsbilanzDie Geschäftsjahre sind die Perioden; der Abschluss eröffnet das Folgejahr und übernimmt die Eröffnungssalden.
Greift automatisch
- Nummer erst bei FreigabeAus dem Zähler je Typ und Jahr, lückenlos; jede Vergabe steht append-only im Nummernprotokoll.
- PeriodensperreBuchungen in abgeschlossenen Jahren werden abgewiesen; der Statuswechsel läuft nur protokolliert.
- Prüfliste vor dem AbschlussOffene Pflichtpunkte lassen sich nur mit schriftlicher Begründung übersteuern; Begründung und Prüfliste werden zusammen protokolliert.
- Wächter über die KontenzuordnungMeldet jede Zuordnung auf ein fehlendes oder inaktives Konto; der Befund erscheint unter Systemstatus & Jobs.
- Mahnlauf und MailversandTage je Stufe und Gebühr stammen aus «Buchhaltung & MWST»; Absender, Antwort-an und BCC gelten für jede ausgehende Mail.
04So ist es gebaut
Vier Regeln, die dieses Modul durchsetzt.
Sie liegen im Datenweg, nicht in der Oberfläche. Auch wer alles darf, kommt nicht daran vorbei.
Im Zweifel kein Zugriff
Scheitert die Rechteprüfung, gilt sie als nicht erfüllt: Die Seite bleibt zu, mit Fehlermeldung statt leerer Liste.
Eine fehlgeschlagene Abfrage darf nicht wie ein «Ja» aussehen.
Der Jahres-Status wechselt nur protokolliert
Öffnen und Abschliessen laufen über eigene Funktionen, die den Wechsel im Prüfprotokoll festhalten. Ein direktes Ändern des Status ist gesperrt.
Sonst liesse sich eine Periodensperre still aufheben.
Zähler sind änderbar, Vergaben nicht
Der Zähler je Typ und Jahr lässt sich korrigieren – die Maske warnt davor. Jede vergebene Nummer bleibt append-only im Protokoll stehen.
So bleibt jede Lücke in der Belegreihe erklärbar.
Der Reset löscht nur Gekennzeichnetes
Er verlangt ein wörtlich eingetipptes Bestätigungswort, entfernt ausschliesslich als Test markierte Datensätze und protokolliert den Lauf.
Lässt sich der Bestand nicht messen, bleibt der Knopf gesperrt – statt «keine Testdaten» zu zeigen.
05Fragen
Was beim Einrichten zuerst gefragt wird.
Können wir mit dem Saldosteuersatz abrechnen?
Nein. Veoom rechnet effektiv ab; die Saldosteuersatz-Methode ist nicht hinterlegt, weil sie eine eigene Umsatz- und Vorsteuerlogik verlangt. Wählbar ist die Bemessung: vereinnahmt zählt die Steuer im Quartal des Zahlungseingangs, vereinbart im Quartal des Rechnungsdatums.
Woher nimmt eine Rechnung ihre Fälligkeit?
Aus der Zahlungsfrist des Kunden, sonst aus der Frist des Mandanten, sonst gelten 30 Tage. Die Obergrenze von 365 Tagen ab Belegdatum wird in der Datenbank durchgesetzt. Ein Rückfall auf die Voreinstellung geschieht nie stumm: Die Kundenmaske nennt die tatsächliche Herkunft im Klartext.
Was passiert, wenn wir ein zugeordnetes Konto deaktivieren?
Die Auswahlliste führt es nicht mehr, die bestehende Zuordnung bleibt aber stehen. Dafür gibt es den Wächter über die Kontenzuordnung: Er läuft im Sammellauf mit, der Befund erscheint mit Zeitpunkt unter Systemstatus & Jobs.
06Weiter