Zahlen & Auswertungen
KPI
Kennzahlen zu Umsatz, Kunden und Auslastung mit ihrer jeweiligen Datengrundlage. In der Suite heisst die Seite «Geschäftszahlen»: Sie rechnet nichts Eigenes, sondern liest Belege, Zahlungen und Stunden, die anderswo entstehen.
Heute im bisherigen Veoom-System. Dieses Modul steht noch nicht in der Business Suite, in der Sie nach der Anmeldung landen.
Was heute in der Suite steht- 3, 6 oder 12 Monate, mit Vergleich zur Vorperiode
- Quelle, Zeitbezug, Umfang unter jeder gemessenen Zahl
- Sechs Quellen, eine gemeinsame Messung
Aufträge in aktivem Status ohne verknüpfte Rechnung — abgeschlossene oder fakturierte Aufträge zählen nicht.
01Was es tut
Vier Kennzahlen, vier Diagramme, eine Datenbasis.
Oben wählen Sie 3, 6 oder 12 Monate. Alle Werte folgen dieser Wahl — und stammen aus einer einzigen Messung, nicht aus sechs Abfragen mit eigenem Ausfallverhalten.
Als Umsatz zählt die Nettosumme der Rechnungen im Zeitraum; Entwürfe und abgeschriebene Forderungen bleiben aussen vor. Der offene Betrag kommt aus der Sicht v_document_balance — derselben, mit der auch der Mahnlauf rechnet. Ein Hinweis über den Kacheln sagt, ob die Summen zu einem Test-Mandanten gehören — und sagt es auch, solange das noch nicht feststeht.
- Umsatz nettoRechnungen im Zeitraum · Trend gegen die Vorperiode
- Roh-ErgebnisUmsatz minus Aufwand, netto ohne MWST
- Offene PostenBrutto inkl. MWST · rot, sobald etwas überfällig ist
- AuftragsbestandAktive Aufträge ohne verknüpfte Rechnung, netto
- Stunden offen · verrechnetVerrechenbare Zeilen, in Stunden und Franken
- UmsatzverlaufBalken je Monat, Linie für die Vorperiode
- ZahlungseingangEingang gegenüber fakturiertem Umsatz, je Monat
- Umsatz je LinieNetto im Zeitraum, je Geschäftslinie
- AlterungNicht fällig, 1–30, 31–60, 61–90, über 90 Tage
- Top-KundenDie fünf grössten mit Betrag und Anteil
Ist etwas überfällig, nennt eine Hinweiszeile Betrag und Weg: gemahnt wird auf der Seite «Rechnungen». Erfasst wird hier nichts.
02Datenweg
Am Ende der Kette — lesend.
Jede Zahl hier hat weiter vorne einen Beleg. Wer eine Kennzahl ändern will, ändert den Beleg.
03Zusammenhang
Woher jede Zahl kommt, wohin sie führt.
Sieben Module speisen diese Seite, vier Wege führen von ihr weg. Jeder Eintrag ist eine gebaute Verbindung, keine Vermutung.
Kommt von
- RechnungenDie Nettosumme jeder freigegebenen Rechnung ergibt Umsatz, Verlauf und Top-Kunden. «Überfällig» rechnet die Seite bei jedem Laden aus dem Fälligkeitsdatum — gespeichert ist der Status nirgends.
- GutschriftenEine freigegebene Gutschrift senkt den offenen Betrag der Ursprungsrechnung — über dieselbe Sicht.
- AufträgeAktive Aufträge ohne verknüpfte Rechnung bilden den Auftragsbestand; die Verknüpfung Auftrag → Rechnung nimmt sie heraus.
- LeistungenVerrechenbare Leistungen liefern «Stunden offen» und «Stunden verrechnet».
- SpesenDer erfasste Aufwand netto ist die zweite Hälfte des Roh-Ergebnisses.
- Bank / CAMTZugeordnete Zahlungen ergeben den Zahlungseingang und senken die offenen Posten.
- KundenDer Firmenname beschriftet die Top-Kunden; ohne Zuordnung erscheint «Ohne Kunde».
Geht nach
- RechnungenDer Überfälligkeits-Hinweis nennt Betrag und Weg: gemahnt wird auf der Belegliste, mit demselben offenen Rest.
- AuswertungenDer Knopf «MWST & Abschluss» führt dorthin: Zeitraum, Kunde, Leistung, Quartalsvorgaben.
- DashboardOffene Posten, Umsatz, Banksaldo und MWST-Rückstellung zum Stichtag heute — dieselben Belege, ohne Zeitraumwahl.
- Leistungen«Stunden offen» ist die Arbeit, die noch fakturiert werden kann — dort, nicht hier.
Greift automatisch
- Eine RestbetragsregelOffene Posten, Alterung und Mahnlauf lesen dieselbe Sicht — inklusive Gutschriften und angerechneter Guthaben.
- Überfällig nach Zürcher TagGerechnet wird bei jedem Laden gegen den Schweizer Kalendertag (Europe/Zurich) — es gibt keinen Nachtlauf und keine gespeicherte Markierung, die veralten könnte.
- Bestand benanntDer Hinweis über den Kacheln nennt die Art des Mandanten: Test, produktiv oder «noch nicht gemessen». Unbekannt ist ein eigener Zustand, nie «sauber».
- Eine Messung, ein ZustandScheitert eine der sechs Abfragen, gilt die ganze Seite als ungemessen — statt drei Kacheln mit Zahlen und drei mit stillen Nullen.
04So ist es gebaut
Vier Regeln, die diese Zahlen tragbar machen.
Eine Kennzahl ist so viel wert wie das Wissen über ihre Herkunft. Grundlage und Ausfallverhalten sind Teil der Bauart.
Keine Zahl ohne Grundlage
Eine gemessene Zahl trägt Quelle und Zeitbezug bei sich — Stichtag oder Zeitraum, hier dazu die Zahl der ausgewerteten Belege.
Eine Zahl ohne Nenner ist nicht lesbar. Ohne beides lässt sie sich hier gar nicht erst bilden.
Ungemessen ist nicht null
Scheitert eine Abfrage, zeigt die Seite keine Zahlen, sondern den Grund im Klartext und die ausgefallene Teilmessung.
«CHF 0.00» liest sich wie ein Ergebnis, obwohl nichts gemessen wurde.
Ein offener Betrag, eine Regel
Offene Posten und Alterung rechnen nicht «Total minus Zahlungen», sondern lesen dieselbe Sicht wie der Mahnlauf.
Sonst stünde dieselbe Rechnung hier mit einem Betrag, der laut Mahnlauf nicht mehr geschuldet war.
Überfällig wird gerechnet, nicht gespeichert
Ob eine Rechnung überfällig ist, rechnet die Suite bei jedem Laden aus dem Fälligkeitsdatum — es gibt keine gespeicherte Markierung, die über Nacht veralten könnte.
Ein gespeicherter Stand neben einer laufenden Rechnung ergäbe je nach Zeitpunkt zwei Antworten auf dieselbe Frage.
05Fragen
Was beim ersten Blick auf die Kennzahlen auffällt.
Warum steht bei «Umsatz netto» manchmal kein Prozentwert?
Weil es im Vergleichszeitraum keinen Umsatz gab. Der Trend erscheint nur, wenn die Vorperiode über null liegt — ein Zuwachs gegenüber nichts wäre keine Aussage.
Zählt ein teilfakturierter Auftrag noch zum Auftragsbestand?
Nein. Sobald zu einem Auftrag eine Rechnung verknüpft ist, gilt er als fakturiert und fällt aus dem Bestand — eine Teilfakturierungs-Logik gibt es bewusst nicht.
06Weiter