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Zahlen & Auswertungen

Jede Zahl nennt ihre Herkunft — oder sie erscheint nicht.

Die Gruppe «Übersicht» rechnet nichts eigenes: Dashboard, KPI und Auswertungen lesen dieselben Belege, Zahlungen und Leistungszeilen, die Verkauf, Einkauf und Bank erfassen. Unter jedem Wert steht, aus welcher Quelle und zu welchem Zeitpunkt er gemessen wurde.

  • Datengrundlage unter jeder Kennzahl
  • «Offen» aus einer einzigen Sicht
  • Quartalsvorgaben Q1 bis Q4
  • Spalte «davon abgeschrieben» in der Auswertung
Tafel IDashboard. Offene Posten, Umsatz, Banksaldo und MWST-Rückstellung auf einen Blick – dazu Umsatzverlauf, offene Rechnungen, Wiedervorlagen und Liquidität.

01Gruppe Übersicht

Drei Module für drei Fragen.

Wie steht es heute? Wie hat sich das Jahr entwickelt? Und was hat welcher Kunde mit welcher Leistung gebracht? Das Dashboard antwortet auf die erste, KPI auf die zweite, die Auswertungen auf die dritte Frage.

  • Dashboard

    Offene Posten, Umsatz, Banksaldo und MWST-Rückstellung auf einen Blick — dazu Umsatz im laufenden Monat und Quartal, nicht fakturierte Stunden, ablaufende Verträge und die offenen Mahnstufen. Jede Kachel ist verlinkt: von der Zahl in die Liste, aus der sie gerechnet wurde, und von dort in den einzelnen Beleg.

    Stichtag heute

  • KPI

    Umsatzverlauf gegen die Vorperiode, Zahlungseingang gegenüber fakturiertem Umsatz, Alterung der offenen Posten nach Tagen seit Fälligkeit, Top-Kunden mit Anteil am Umsatz und die Auslastung aus offenen und verrechneten Stunden. Auftragsbestand sind Aufträge in aktivem Status ohne verknüpfte Rechnung.

    3 · 6 · 12 Monate

  • Auswertungen

    Auswertungen nach Zeitraum, Kunde und Leistung — mit Quartalsvorgaben für Q1 bis Q4, der Spalte «davon abgeschrieben» und den offenen Posten je Kunde. Die MWST-Abrechnung der Periode lässt sich als CSV-Datei sichern; für die Übergabe an die Treuhand liefert der Treuhänder-Export Journal, Konten und Belege.

    Quartalsvorgaben

Alle drei Module sind im Preis enthalten, wie die übrigen 45 auch. Wer die Zahlen nur prüfen soll, erhält die Treuhänder-Rolle: sie liest, ohne zu ändern.

Alle Funktionen im Detail

02Einblicke

Unter jeder Zahl steht, woher sie kommt.

Zwei Ausschnitte: die Kennzahlenseite mit der Grundlage je Wert und die Auswertung nach Kunde und Leistung mit der Spalte für abgeschriebene Forderungen.

Beide Tafeln sind stilisierte Nachbildungen der Oberfläche mit fiktiven Beispieldaten (Muster AG).

KPI

Eine Zahl ohne Nenner ist nicht lesbar.

Jede Kennzahl trägt ihre Grundlage mit: die Quelle, den Stichtag oder den Zeitraum und — wo über eine Grundmenge gemessen wurde — die Zahl der Datensätze. Wer eine Zahl weitergibt, kann sagen, worauf sie beruht.

Quelle
Tabelle oder Sicht, aus der gerechnet wurde.
Zeitbezug
Stichtag oder Zeitraum. Ohne ihn entsteht in der Suite kein Wert.
Umfang
Zahl der Datensätze, über die gemessen wurde.
Ohne Messung
Statt einer Null der Grund im Klartext — «Abruf fehlgeschlagen», «Zugriff verweigert», «noch nicht gebaut».
Tafel IIKPI. Unter jeder Kennzahl steht ihre Grundlage: Quelle, Stichtag oder Zeitraum und der Umfang der Messung. Ohne Messung erscheint keine Null, sondern der Grund.
Tafel IIIAuswertungen. Nach Zeitraum, Kunde und Leistung — mit Quartalsvorgaben für Q1 bis Q4 und der Spalte «davon abgeschrieben». Die offenen Posten stammen aus derselben Sicht wie im Dashboard.
Auswertungen

Nach Zeitraum, Kunde und Leistung.

Den Zeitraum setzen Sie frei oder füllen ihn mit einer Quartalsvorgabe. Die Auswertung zeigt Belege und Netto je Kunde und Leistung, daneben die offenen Posten je Kunde — aus derselben Sicht, aus der auch das Dashboard rechnet.

Quartalsvorgabe
Q1 bis Q4 setzen Von und Bis der Periode.
Abgeschrieben
Uneinbringliche Forderungen stehen in einer eigenen Spalte, nicht im Umsatz.
Offene Posten
Je Kunde, mit dem überfälligen Anteil.
Weitergeben
MWST-Abrechnung als CSV, Treuhänder-Export mit Journal, Konten und Belegen.

03So ist es gebaut

Vier Regeln, die im Rechenweg stecken.

Nicht als Hinweistext, sondern als Bauart: Es gibt einen einzigen Weg, «offen» zu rechnen, und es gibt keine Zahl ohne Zeitbezug.

«Offen» kommt aus einer Sicht

Der offene Restbetrag eines Belegs stammt immer aus derselben Datenbanksicht. Sie rechnet Zahlungen, freigegebene Gutschriften und angerechnete Kundenguthaben zusammen — auch die Folgezeile, die beim Aufteilen eines Guthabens entsteht.

Eigene Rechnungen «Total minus Zahlungen» gibt es in keiner Funktion mehr. Sie zeigten Beträge, die laut Mahnlauf längst nicht mehr geschuldet waren.

Abgeschrieben ist kein Umsatz

Eine uneinbringliche Forderung wird nicht gelöscht, sondern abgeschrieben: Die Rechnung bleibt mit ihrer Nummer bestehen, der Betrag wird als Ausbuchung mit dem Grund «Forderungsverlust» erfasst und in der Auswertung als «davon abgeschrieben» ausgewiesen.

Ein Debitorenverlust ist kein vereinnahmtes Entgelt — in der MWST-Abrechnung wird er nicht als Umsatz deklariert.

Keine Zahl ohne Zeitbezug

Zu jeder gemessenen Kennzahl gehören Quelle und Zeitbezug: Stichtag oder Zeitraum, bei einer Messung über eine Grundmenge zusätzlich deren Umfang. Die Angabe steht bei der Zahl, nicht in einer Fussnote.

Eine Kennzahl ohne Stichtag und ohne Zeitraum lässt sich in der Suite gar nicht erst bilden.

Eine Null ist keine Antwort

Scheitert eine Abfrage, fehlen Rechte oder ist ein Weg bewusst noch nicht gebaut, erscheint der Grund im Klartext statt einer Zahl. «CHF 0.00» liest sich wie ein Ergebnis, obwohl nichts gemessen wurde.

Deshalb zeigt die Kachel im Fehlerfall «Abruf fehlgeschlagen» — und der Seitenkopf nennt, welche Teilmessung ausgefallen ist.

Fragen dazu

Warum zeigt eine Kachel manchmal keinen Wert?

Weil an dieser Stelle nichts gemessen wurde. Statt einer Null erscheint der Grund, mit den Worten der Suite: «Abruf fehlgeschlagen», «Zugriff verweigert», «nie ausgeführt» oder «noch nicht gebaut». Eine Null würde als Ergebnis gelesen — und ein falsches Ergebnis ist schlimmer als eine offene Stelle.

Kann ich eine Zahl bis zum Beleg zurückverfolgen?

Ja. Jede Kachel im Dashboard führt in die Liste, aus der sie gerechnet wurde: offene Posten zu den Rechnungen, Banksaldo zum Bankabgleich, MWST-Rückstellung zur Abrechnung, nicht fakturierte Stunden zu den Leistungszeilen, ablaufende Verträge zu den Verträgen. Aus der Liste geht es in den einzelnen Beleg — und der trägt seinen Buchungssatz und seine Archivversion bei sich.

Was passiert mit einer Rechnung, die nie bezahlt wird?

Sie wird abgeschrieben, nicht gelöscht. Die Rechnung behält ihre Nummer, der Betrag wird über eine Ausbuchung mit dem Grund «Forderungsverlust» erfasst und auf das Konto Debitorenverlust gebucht. In der Auswertung erscheint er in der Spalte «davon abgeschrieben»; als Umsatz zählt er nicht mehr.

Zählen Testdaten in den Auswertungen mit?

Nein. MWST-Abrechnung, Umsatzabstimmung, offene Plattformumsätze und die Konsistenzprüfung lesen ausschliesslich echte Zeilen; markierte Testdaten bleiben aussen vor. Ein Reset im Testbetrieb löscht nur die markierten Datensätze.

Wie kommen die Zahlen zur Treuhand?

Die MWST-Abrechnung einer Periode lässt sich als CSV-Datei sichern. Für den Abschluss liefert der Treuhänder-Export Journal, Konten und Belege prüffähig. Die Treuhänder-Rolle liest ausserdem direkt mit — ohne Änderungsrechte und ohne Zugriff auf die KI-Seiten.

Wir gehen Ihre Kennzahlen im Gespräch durch — von der Kachel bis zum Beleg.