Service, Ablage & Archiv
Service-Fälle
Service-Fälle mit Status, Zuständigkeit und Reaktionszeit – jeder mit eigener Nummer, seinem Verlauf und zwei getrennten Fristen: Erstantwort und Lösung.
- Fünf Zustände von Offen bis Geschlossen
- Zwei Fristen aus der Priorität berechnet
- T-2026-0042 – Nummer je Mandant und Jahr
- Fünf Kanäle: E-Mail, Telefon, Portal, Chat, Intern
| Nummer | Titel | Status |
|---|---|---|
| T-2026-0044 | Schulungsraum für den 26.08. kurzfristig verlegtKanal Telefon · erfasst 17.08.2026, 08:12 · Frist 21.08.2026 | Offen |
| T-2026-0043 | Zahlteil der QR-Rechnung wird am Schalter nicht gelesenKanal E-Mail · Erstantwort offen seit 16.08.2026, 15:40 · Frist überschritten | In Arbeit |
| T-2026-0042 | Zweite Mahnung trotz Zahlung vom 15.08.Kanal E-Mail · Bezug RE-2026-021 · Erstantwort erfüllt · Frist 20.08.2026 | Wartend |
| T-2026-0041 | camt.053-Datei vom 14.08. lässt sich nicht einlesenKanal Portal · Erstantwort erfüllt 16.08.2026, 10:04 · Frist 19.08.2026 | In Arbeit |
| T-2026-0040 | Kontenzuordnung für Weiterbildungserlöse prüfenKanal Intern · wartet auf Rückmeldung der Treuhand · Frist 25.08.2026 | Wartend |
| T-2026-0039 | Zugang für neue Mitarbeiterin einrichtenKanal Chat · Kontakt S. Brunner · Frist 28.08.2026 | Offen |
01Was es tut
Eine Anfrage bekommt eine Nummer, eine Frist und einen Verlauf.
Was ein Kunde meldet, wird zu einem Fall mit Termin und Zuständigkeit – statt zu einer Notiz im Postfach.
Ein Fall trägt Titel und Beschreibung, dazu Priorität, Kanal und Status. Er hängt wahlweise an Kunde und Projekt; fehlt der Kunde, genügt ein Kontaktname. Jede Antwort und jede Notiz landet mit Zeitpunkt im Verlauf – interne Notizen ausdrücklich markiert.
- TitelPflichtfeld, bis 300 Zeichen
- BeschreibungFreitext bis 20'000 Zeichen
- PrioritätNiedrig · Normal · Hoch · Dringend
- KanalE-Mail · Telefon · Portal · Chat · Intern
- StatusOffen · In Arbeit · Wartend · Gelöst · Geschlossen
- BezugKunde und Projekt, beide freiwillig
- KontaktName und E-Mail statt Kundendatensatz
- Fällig ameigene Zusage neben den berechneten Fristen
- Schlagwortefrei gesetzt
Drei Ansichten über denselben Bestand: offene Fälle, Fälle mit überschrittener Frist, alle. Jede Ansicht nennt Treffer und Grundmenge – die «6» steht neben den 24 Fällen, aus denen sie stammt.
02Datenweg
Der Fall hält den Vorgang – nicht den Betrag.
Kunde und Projekt liefern den Bezug, der Fall führt die Bearbeitung. Was sie kostet, entsteht als erfasste Stunde am Projekt – und wandert von dort in die Rechnung.
- Kunden
- Projekte & Schulungen
- Service-Fälle
- Stunden & Leistungszeilen
- Rechnungen
Die Dateien gehen den zweiten Weg: in die Dokumentenablage.
03Zusammenhang
Woher der Fall kommt, wohin er führt – und was dabei von selbst greift.
Der Fall ist bewusst keine Buchhaltungsgrösse: Er ordnet Arbeit und hält Fristen.
Kommt von
- KundenDie Auswahl zeigt die aktiven Firmen und behält daneben den bereits gesetzten Eintrag. In Liste und Detail steht danach die Firma statt des freien Kontaktnamens.
- Projekte & SchulungenDer Fall lässt sich einem laufenden Projekt zuordnen und steht damit im selben Rahmen wie Aufgaben, Stunden und Meilensteine.
- EinstellungenDie beiden Fristen je Priorität stehen an den Firmeneinstellungen. Ohne hinterlegte Werte: Erstantwort 2, 8, 24 und 48 Stunden, Lösung 8, 48, 120 und 240 – von Dringend bis Niedrig.
Geht nach
- DokumentenablageJede Datei lässt sich an einen Fall hängen; die Ablage filtert danach und führt Fallnummer und Falltitel je Datei mit.
- Stunden & LeistungszeilenDer Fall trägt keinen Betrag. Verrechnet wird über die erfasste Stunde – so begründet der Katalog der Löschwege den Fall ohne Kunden.
- Testbetrieb und RücksetzenFälle und Nachrichten stehen dort als zwei eigene Positionen. Gelöscht wird nur, was als Testdatum markiert ist.
Greift automatisch
- Die Fallnummer entsteht beim AnlegenFormat T-JJJJ-nnnn, je Mandant und Jahr fortlaufend, das Jahr aus dem Schweizer Kalendertag. Eine Sperre und ein eindeutiger Index verhindern dieselbe Nummer für zwei gleichzeitig erfasste Anfragen.
- Die Fristen kommen aus der PrioritätBeim Anlegen rechnet die Suite beide Fristen aus der Priorität und schreibt sie an den Fall. Eine spätere Änderung der Einstellungen verschiebt bestehende Fälle nicht.
- Die Zeitpunkte setzen sich selbstDie erste Nachricht, die nicht als interne Notiz markiert ist, stempelt die Erstantwort. «Gelöst» hält den Lösungszeitpunkt fest, «Geschlossen» zusätzlich den Schlusszeitpunkt – und, falls er fehlt, den Lösungszeitpunkt mit.
- Die Fristverletzung wird gerechnetDie dritte Ansicht liest keine Markierung, sondern rechnet: Erstantwortfrist ohne Erstantwort überschritten – oder Lösungsfrist überschritten. Niemand muss einen Fall als überfällig kennzeichnen.
04So ist es gebaut
Vier Festlegungen dieses Moduls.
Jede beantwortet dieselbe Frage: Was darf verloren gehen – und was nicht?
Der Fall überlebt seinen Bezug
Wird ein Kunde oder ein Projekt entfernt, bleibt der Fall mit Nummer, Verlauf und Fristen bestehen; nur der Bezug wird leer.
So steht es im Katalog der Löschwege: Ein Fall ohne Kunde bleibt bearbeitbar. Bei Stunden und Spesen wird dieselbe Löschung hart abgewiesen – dort hängt eine Zahl daran.
Der Verlauf gehört dem Fall
Nachrichten hängen fest am Fall. Wird er gelöscht, gehen sie mit – deshalb fragt die Suite vorher nach.
Ein Nachrichtenbestand ohne seinen Vorgang wäre nicht mehr zuzuordnen.
Geschrieben wird nur über den geprüften Weg
Angemeldete Zugänge haben auf Fälle und Nachrichten nur noch Leserecht. Geschrieben wird über die Fachfunktion mit Mandantsprüfung.
Belegt in beide Richtungen – der geprüfte Weg schreibt, der direkte scheitert. Erst danach wurde das Recht entzogen.
Eine Null heisst gemessen
Die Zähler unterscheiden «lädt», «Fehler» und «gemessen». Eine gescheiterte Abfrage erscheint nicht als leere Liste mit null offenen Fällen.
Eine Null ohne Messung wird als Entwarnung gelesen – darum steht neben jedem Treffer die Grundmenge.
05Fragen
Was beim ersten Blick auf die Liste auffällt.
Was zählt als Erstantwort?
Die erste Nachricht im Verlauf, die nicht als interne Notiz markiert ist. Sie setzt den Zeitpunkt genau einmal; interne Notizen verändern die Fristen nicht.
Wonach sortiert die Liste, und was findet die Suche?
Sortiert wird nach Status, innerhalb dessen der neueste Eingang zuerst. Gesucht wird über Titel, Fallnummer, Kundenfirma und Kontaktname – nicht über den Text im Verlauf.
Ist das ein Kundenportal?
Nein. Erfassung, Verlauf und Fristen liegen in der Suite; einen Selbstbedienungszugang gibt es nicht. Der Kanal hält nur fest, woher die Anfrage kam.